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Liquidloops

10.01.2010, 19:11

Irgendwann hatte ich mir ja mal vorgenommen, in diesem Blog nur etwas zu schreiben, wenn ich auch wirklich was mitzuteilen hätte. Scheint so, als hätte ich im letzten halben Jahr nicht viel zu sagen gehabt, oder?

Hehe, falsch gedacht. Seit geraumer Zeit widme ich mich einfach wieder mehr der Musik und in den letzten Monaten werkelte ich mit einigen Freunde an einer Idee, etwas auf die Beine zu stellen. Etwas, von dem wir uns einiges wünschen / versprechen / erhoffen: Wir wollen mit ganz vielen Freunden und Bekannten endlich regelmäßig unsere Lieblingsmusik hören – und das nicht per Kopfhörer sondern schön laut in einem Club, bei einem Event, einer Veranstaltungsreihe. Wir bringen Trance und Progressive nach Berlin!

Ambitioniert könnte jetzt jemand sagen, der sich in der Berliner Clubszene auskennt. Und er hat sicher recht. Schlussendlich sind wir nicht so einfältig zu glauben, dass Berlin nur auf uns gewartet hätte. Und dennoch reicht es uns, wenn wir einmal im Monat schön laut aufdrehen und abseits jeglichen Mainstreams im Sound aufgehen können. Je mehr Leute, desto besser – aber nicht Bedingung.

Und für solche, die fragen: “Trance, ist das nicht das was Scooter, Rednex und Marusha in den 90ern gemacht haben?”  kann ich nur die folgenen Links an Herz legen:

Liquidloops.de
Einige Mixe auf play.fm
Facebookgruppe mit Gästeliste fürs Event.

Addicted to Trance!

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Einfach schön

02.05.2009, 20:20

Manchmal braucht es nicht viel, um mich mit staunend erstarrt zu erleben. Einfach schön…

Bathtub IV from Keith Loutit on Vimeo.

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Zettelwirtschaft

29.04.2009, 01:28

Ich neige ja trotz aller Technik oft dazu, mir kurze Notizen manchmal ganz klassisch auf kleine Zettelchen zu schreiben. Dann ertappe ich mich dabei, wie ich die Zettelchen bei jedem Schreibtisch-Aufräumen fein säuberlich durchgehe und gucke, ob ich alles, was ich konfus drauf geschrieben hab, auch abgearbeitet hab und den Zettel nu wegschmeißen kann. Wenn nich, bleibt der Zettel im Stapel…

Vor Kurzem durfte ich einem Liveset von Cosmic Gate beiwohnen und ein Track, den sie kurz vor Ende ihres Sets spielten, hatte es mir besonders angetan. Uhrzeit gemerkt, Tracklisting recherchiert, auf die Suche nach dem Song gemacht. Nach zwei Wochen fast schon aufgegeben, der Track war einfach nicht auffindbar…

Heute mal wieder Aufräumtag gehabt und ich komme irgendwann auch beim “Zettelberg” (so groß isser denn doch nich) an. Und plötzlich steht da in einer Notiz, die mit Sicherheit schon 3 oder 4 Jahre alt ist, mein gesuchter Song nebst Info: “Hängt an mp3 xyz, abschneiden, bearbeiten, speichern…” Kann das Zufall sein? Ich mein, wir suchen “das Besondere” immer in Neuem, Unbekannten und dann liegt es direkt vor unserer Nase, in Dingen, die wir schon vor Jahren für gut und “bearbeitungswürdig” empfanden… Unweigerlich musste ich an die Szene aus American Beauty denken, wo der Wind eine Mülltüte immer und immer wieder aufwirbelt und Protagonist Ricky Fitts meint: “Es gibt manchmal so viel Schönheit auf der Welt, dass ich sie fast nicht ertragen kann. Und mein Herz droht dann daran zu zerbrechen.” Es ist schon peinlich, weil es irgendwie armseelig klingt, aber es stimmt… Das heute war einfach mehr als purer Zufall.

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Parteien, Magnetismus und ein schlechter Nicolas Cage

28.04.2009, 00:51

Gerade war es ja wieder ein wenig politisch in der Umgebung, der Berliner Volksentscheid zum Thema Ethik und/oder Religion, ziemlich kontrovers insgesamt und hätte es eine höhere Beteiligung gegeben, wäre er wohlmöglich auch anders ausgegangen. Der Landeswahlleiter Berlin hatte wohl im Nachhinein eingeschätzt, das Thema wäre zu schwierig zu vermitteln gewesen – bei Tempelhof waren die Fronten eindeutiger.

Meiner (wie immer subjektiven) Einschätzung nach war da nix kompliziert, nur die Werbung von #proreli grob irreführend. Wenn frau/mann die “freie Wahl” haben wollte, nämlich das Eine ODER das Andere, sollte “Ja” angekreuzt werden. Dass “Nein” in diesem Fall bedeutete, dass (wie bisher) beides wählbar war, ging wohl irgendwie unter. Okay, okay, das eine Pflicht, das andere freiwillig, aber wir leben hier immernoch in Berlin… Spannenderweise scheinen das die West-Bezirke irgendwie verdrängt zu haben.

Und weil ich ja von rational agierenden Menschen ausgehe, frage ich mich schon, warum dieser Unterschied so eklatant sichtbar wird. Ich mein, sind wir mal realistisch: Die Mauer is 20 Jahre vorbei, das komplette Experiment DDR hat nur 40 gedauert. Wie lange hält denn dieses morsche Argumentationsgerüst noch, um immer wieder für die Erklärung solcher Unterschiede grade zu stehen? Das Kapitel Religion scheint hier immerhin die Antwort zu geben: “Noch mindesten 20 Jahre…”

Beide Positionen scheinen also tief verwurzelt zu sein, Ethik steht nach ostdeutschter Tradition denk ich noch immer dafür, alles Lebens- und Erstrebenswerte aus den einzelnen Sichtweisen der Relis für sich zu erkennen, irgendwas Wahres wird schon dran sein (Naiv). Reli im Westen is natürlich geprägt durch das christliche Abendland mit allen Werten und Tugenden, die die anderen Relis nich haben (Ignorant). Irgendwie alles unbefriedigend…

Und doch finde ich immer wieder Beispiele, die mich als konfessionslosen, aber nicht ungläubigen Menschen vor “klassischer” Religionslehre erschrecken lassen. Da isses der Papst, der Kondome verteufelt und jeder normale Mensch sich fragt, in welchem Jahrhundert dieser Mann lebt, da ist es ein Hamburger Pfarrer, der zur Predigt an Heiligabend natürlich alle Christen dieser Welt segnet, gleichzeitig aber mehr als zwei Drittel der Weltbevölkerung ignoriert/verunglimpft. Und nicht zuletzt is da die CDU, die offenbar wie ein Magnet für folgende Äußerungen funktioniert: Die Homosexualität als gesamtgesellschaftliches Problem könnte bald eingedämmt werden.* (weitergezwitschert via Don Dahlmann) Um fair zu bleiben: Der Hampelmann, der das im CDU-Forum veröffentlicht hat, spaltet CDUler sicher nicht weniger als Anhänger der Linken, die mal wieder die Stasi-Vergangenheit eines ihrer Mitglieder aufarbeiten müssen.

Und dennoch bleibt (meiner immernoch unmaßgeblichen Meinung nach) blinder “Glaube” an sich (ohne den naiven Versuch, durch Ethik da Ordnung reinzubringen) gefährlich. Zuletzt brüskierend dargestellt in “Knowing” mit Nicolas Cage. Etwas “Übernatürlichkeit” ist ja schon okay, aber der Schluss ist so dermaßen lächerlich, das halbe Kino konnte sich beim Abspann das Lachen nicht verkneifen…

* Update: Schnelllebiges Netz, der Forenbeitrag ist mittlerweile gelöscht.

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Nochwas zum Thema Aktualität…

23.04.2009, 23:59

Hatte heute die Möglichkeit, eine Sneak von 500 Days Of Summer zu sehen, der ja beim Sundance Festival im Januar wohl schon ziemlich überzeugt hat und bei uns erst im Juli/August ins Kino kommt. Dabei kam mir nochmal mein Blogpost von gestern in den Sinn… Was bedeutet eigentlich Aktualität für einen Kino-Film. Nichts, oder? Ein guter “Streifen” rührt auch nach Jahren wie am ersten Tag, einfach weil es Kunst ist.

Und wie ich jetzt zuhause eben noch schnell nach Mails/Tweets gucke, komm ich irgendwie auf die Homepage vom RBB und auf den Live-Stream von Michael Kessler (der! Typ aus Switch) aus seinem Nacht-Taxi. Dass er twitterte wusste ich schon etwas länger, aber die Kombination aus (mit genialer Qualität) durch Berlin fahren, Twitter vom Handy lesen und beantworten und solchen Momenten:

kessler_rbb

sind einfach mal so viel näher dran als die Wiederholung der 12. Folge der 3. Staffel von House nächste Woche bei RTL. Selbstverständlich aber auch nicht frei von der Fokussierung auf Belanglosigkeiten – für Kritiker. Ich hätte es damals schon superspannend gefunden, wenn Gene Roddenberry mit SteadyCam durch die Enterprise gerannt wäre und mal zeigt, wo Herr Picard auf’s Klo geht. Geht ja immerhin jetzt. Herr Kessler isst ein Käsebrötchen und kommentiert. Das is mal Realität! Alle Daumen hoch.

500 Days Of Summer hat mich übrigens ein wenig melancholisch/frustriert zurück gelassen, wahrscheinlich habe ich mich in zu vielen Situationen und Gedanken des Protagonisten wiedergefunden. Der sieht übrigens aus wie eine Mischung aus Jake Gyllenhal, Tobey Maguire und Heath Ledger. Echt, das gibt’s!  :D Die Geschichte an sich is jetz aber nich so prickelnd, aber das muss jeder für sich entscheiden.

Veröffentlicht von Liquid unter Der alltägliche Wahnsinn, Medienjunkie | Bisher keine Kommentare »

Wo RTL vergrault und Google versagt…

23.04.2009, 01:31

Ich würde ja von mir selbst behaupten, ich schaue eher selten “in die Röhre”. So richtig bewusst TV einschalten eh nur zu House oder Lost, oder auch mal Formel 1. Vielleicht mal zum Einschlafen zappen oder zufällig einen Sonntag-Abend-Film erwischen kann auch sein. Sollte ich je darüber gegrübelt haben, wieso das so (wenig?!) is, seit gestern weiß ich es wieder.

Eine “neue” Folge House geht grade zu Ende, hat mir auch ganz gut gefallen, ich war aber auch wegen irgendwas am Rechner nur so halb bei der Sache und trotzdem werde ich stutzig, als nach dem Abspann die “Vorschau” auf die kommende Episode läuft. Denk ich doch, das haste doch schon mal gesehen… Nachgeforscht (nich ohne Hindernisse), und dann war klar. RTL wiederholt – ohne jeden Hinweis – nach 12 Folgen der 5. Staffel mal eben wieder Teile der 3. Staffel, angefangen dort nach scheinbar willkürlichem Gusto – einfach so. Nach einiger Suche fand ich ein Forum, in dem erklärt wurde, dass das mit den engen Zeitplänen zwischen Original- und deutscher Ausstrahlung zusammenhängt, irgendwann käme die Synchronisation nich mehr hinterher. Okay, könnte ich als Begründung gelten lassen, wenn das bei RTL irgendwo erwähnt worden wäre (”Neue Folgen im Herbst o.ä.)… Aber einfach still und heimlich so tun, als ob nix wär?!

Was denken denn die Herren und Damen von der Programm-Planung (den Ansatz zur Fähigkeit unterstelle ich einfach mal…)? Dass der Zuschauer das nicht merkt? Dass es sich irgendwie versendet? Dass die Einschaltquote trotzdem hält, weil genug Leute sagen, wow, die Folge von irgendwann mal fand ich gut? AUFWACHEN! Ich weiß, dass sowas früher funktioniert hat. Aber ich weiß auch, warum Amazon und iTunes in letzter Zeit unheimlichen Erfolg darin haben, Serien zu verkaufen/vermieten. Und da können die Programmchefs noch so oft mit den Füßen aufstampfen, wer auf der Stelle tritt, wird überfahren. Serenity, Enterprise und Sopranos hatte ich ja auch schon glücklicherweise ohne die Willkür von Programmplanern genießen können, werd ich es mit House in Zukunft halt auch so machen…

Erinnert mich gerade auch an einen der vielen Tage morgens auf dem Weg zur Arbeit, wenn mir mal wieder ein (”Sie müssen es nicht mal abbestellen”) Tageszeitungs-Abo aufgedrängt wird. Wenn es sich ergibt, sag ich gerne: “Brauch ich nich. Hab ich gestern schon gelesen.” Einmal kam als Antwort: “Nee, die is von heute. Mit neuen Themen.” Sag ich doch…

Was mich aber eigentlich gestört hat, dass es so (gefühlt) ewig gedauert hat, bis Google den richtigen Link ausgespuckt hat, woraufhin ich dann die Erklärung für das House-Rekapitulations-Feature bekam. Da wurde mir der Schwachpunkt von Goliath (mal wieder) vor Augen geführt. Aktualität. Google ist egal, wie alt eine Info ist. Wenn sie konsistent und gut verlinkt ist, schafft sie es bis ganz nach oben. Neuigkeiten können aber nicht binnen Sekunden diesen Status erreichen und es gibt bei der Anzahl von zu überprüfenden Websites auch keinen Hebel für Google, um jemals diesen Status zu erreichen.

Dann schon eher Twitter mit Hashtags… Obwohl man die kennen muss und zudem nich so einfach zu bedienen sind. Aber ich bin sicher, die nächste Innovation zur Aggregation von Informationen, die genau auf meine gestellte Frage passen, ist nur einen Steinwurf entfernt… Deshalb hab ich übrigens auch keine Angst vor der vielzitierten “Allmacht” des Suchmaschinen-Betreibers. Ägypten, das römische Reich und auch Google werden immer nur für einen Zeitabschnitt die Geschicke der Welt lenken und dann baden gehen. In diesem Zeitalter schneller als je zuvor…

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Gedanken von oder durch die re:publica ‘09

03.04.2009, 00:43

Nummer 1:

Ob es jemals Suchalgorithmen gibt, die derart verkorkste Aufmerksamkeits-Odyseen aufbereiten können? Der Trip dieses Wochenende an die Ostsee lässt mich daran denken, dass ich bald wieder nach Stockholm will bzw. eine Rundreise über Helsinki, St. Petersburg und die baltischen Hauptstädte machen will. Also guck ich bei Google Maps nochmal die Route an und dabei fällt mir Murmansk in’s Auge. Blöderweise steht in Wikipedia kaum was über die Temperaturen da, nur dass die Fliederblüte im Juli is. Was mich stutzig macht: Der Hafen von Murmansk (was ja nördlich des Polarkreises liegt) is auch im Winter eisfrei. Ahja, Golfstrom. Dass der soweit um Skandinavien rum reicht, hätt ich nich geglaubt.

Und dann bin ich irgendwie bei “Müllstrudel” hängengeblieben. Das is so ein Angstmoment aus der Kindheit, weil die lieben Eltern gesagt haben, nich allein in der Ostsee baden gehen, da gibt’s gefährliche Strudel, die Dich nach unten ziehen. Seitdem fürcht ich mich sogar vor Apfelstrudel… Naja, hab ich halt draufgeklickt, mit verheerenden Konsequenzen. Hätte nie gedacht, das dermaßen viel Müll in den Weltmeeren rumschwimmt, flächenmäßig sogar größer als Deutschland – allein im Atlantik.

Es is fast lächerlich, dass sich die ISS-Astronauten wegen eines 10cm-Weltraummüll-Teils in die Rettungskapsel begeben müssen, wenn täglich abertausende Tiere durch den Plastikmüll in den Ozeanen sterben. Hat halt keine Lobby, das Meer…

Zweites Thema:

Heute hab ich mich wieder ein wenig auf dem Weg der Erkenntnis vorwärts bewegt, zumindest was die digitale Revolution bedeutet. Den “Digital Natives” wird es egal sein, ob es ein Aggregationsmedium wie öffentlich-rechtliches Fernsehen gibt. Damit wird auch die Diskussion um TV, Print und Radio obsolet. Alle diese Medien werden weiterhin Teil der Gesellschaft bleiben, allerdings als Kulturgut. So wie jetzt Märchen oder allgemein Literatur. Für den Willensbildungsprozess sind sie allemal zu unflexibel. Sich dagegen auflehnen und fadenscheinige Gründe der Aggregation, des Gatekeeping oder der Vertrauensbildung anfügen, sind nur ein letztes Aufbäumen. Die Zukunft liegt im diversen, diffusen, heute (noch – schon – unsicher) unfassbaren Long Tail.

Und das noch:

Viele Studien sagen immer wieder, dass die meisten Leute maximal 2 bis 3 Online-Profile haben, die sie pflegen. Und das bei unzählungen Portalen, die sowas anbieten… Was hilft? Eine Art USB-Stick als Visitenkarte. Wenn’s schick aussieht, will es auch jeder haben. Das Zauberwort (zumindest bei Twitter) heißt #poken.

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Remember Sammy Jenkins…

08.03.2009, 23:32

Es gab da diesen fantastischen Film “Memento“, in dem der Hauptdarsteller mit ständigem Gedächtnisverlust kämpft und über eine Tätowierung an seiner Hand ständig sein Leben aufs Neue rekapituliert, um sich über seinen Zustand klar zu werden.

Es gibt da diesen SPD-Abgeordneten Jörg Tauss, bei dem letzte Woche der Verdacht auf Kinderpornografie “entstand”. Schon damals hat mich die Art der Enthüllung irgendwie stutzig gemacht, denn irgendwie hielt sich die Quelle wirklich gut verdeckt. Keine journalistische Recherche (obwohl ich einer solchen nach der grotesken Auslegung im Umgang mit den fälschlich zugesendeten Kreditkartendaten auch kritisch gegenüber gestanden hätte), kein innerpolitisches Ermittlungsverfahren, die Info war einfach plötzlich da. Keine Ahnung, ob die Anschuldigungen wahr oder falsch sind, offenbar wollte jemand, dass diese Infos an’s Licht kommen.

In wenigen Jahren ist diese “Affäre” wahrscheinlich schon vergessen, wer aber demnächst in die Politik gehen will, sollte schon mal über eine Tätowierung auf der Hand nachdenken: “Remember Jörg Tauss”…

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Promigezwitscher, die x-te!

25.02.2009, 01:28

Eigentlich ist es ja müßig, nach so vielen Anderen auch noch darüber zu schreiben, dass mehr und mehr Menschen Twitter als effektive Selbstvermarktungsstrategie entdeckt haben. Aber dass ich heute meine “Jugendhelden” beim zwitschern erwischt habe, find ich schon irgendwie erwähnenswert. Gestern noch Kommunikator und Tricorder, heute Microblogging: LeVar “Geordie LaForge” Burton und Brent “Data/Before/Lore” Spiner, legendär in Unmengen von Enterprise TNG Serien und Filmen. Wenn das Gene Roddenberry wüsste…

Was allerdings auffällt ist, dass diese Leute (wie noch viele mehr) den eigentlichen Sinn von Twitter wahrscheinlich noch gar nicht verstanden haben, denn sie interessieren sich im Verhältnis so gut wie überhaupt nicht für andere (im Nerdjargon bedeutet das: sie folgen niemandem oder nur wenigen anderen Nutzern, um über deren Updates informiert zu werden)… Muss man als V.I.P. so sein?

Ich denke nicht, denn guckt Euch mal Callis vorbildliche Twitter-Profil an: http://twitter.com/Calmund. So macht man es richtig, Respekt.

Was Twitter eigentlich ist, erklärt das Video hier.

Außerdem hier noch eine Liste von echten und unechten Celebs… Is auch nich alles Gold, was twittert…

Veröffentlicht von admin unter Lebensstil, Medienjunkie | Bisher keine Kommentare »

Wunschdenken

09.02.2009, 22:32

Spannend wäre mal zu wissen, wieviele Kinobesucher insgeheim wirklich gehofft haben, dass Tom Cruise in Walküre erfolgreich ist. Steckt schon ziemlich weit in uns, diese Schuld.

Veröffentlicht von Liquid unter Der alltägliche Wahnsinn, Kritisch bleiben... | Bisher keine Kommentare »